SGB-II-Maßnahmen
Jobcentermaßnahmen mit stepnova

SGB II Maßnahmen

Unsere Dokumentationssoftware stepnova wird vorrangig für folgende berufliche Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit bzw. Jobcenter eingesetzt.

Jobcenter-Maßnahmen Arbeitsgelegenheiten (AGH) ohne eM@w

  • Arbeitsgelegenheiten (AGH) ohne eM@w

    Als Arbeitsgelegenheit (kurz AGH) nach § 16d SGB II werden ausschließlich Maßnahmen gefördert, in denen die Teilnehmenden zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende und wettbewerbsneutrale Arbeiten verrichten. Mit AGH sollen arbeitsmarktferne Menschen ihre Beschäftigungsfähigkeit erhalten bzw. wiedererlangen und Integrationsfortschritte erzielen. AGH begründen kein Arbeitsverhältnis und stellen keine Gegenleistung für erbrachte Sozialleistungen dar. AGH sollen eine (soziale) Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen und als mittelfristige Brücke das Ziel einer Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen

  • Aktivcenter (AC)

    Die dauerhafte berufliche Eingliederung/ der Wiedereinstieg von Teilnehmern in eine versicherungspflichtige Beschäftigung ist das Ziel der Maßnahme "Aktivcenter" (AC). Durch individuelle Coaching- und Modulangebote wird der Teilnehmer gefördert.

  • Aktivierung und Vermittlung mit intensiver Betreuung und Anwesenheitspflicht (AViBA)

    Ziel dieser Maßnahme ist die erfolgreiche und dauerhafte Eingliederung sowie Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung mittels intensiver Aktivierung mit anschließender Nachbetreuung.

  • Baukastensystem Module (BKM)

    Die Baukasten Module (BKM): Eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gemäß § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 SGB III. Themenbezogene Inhalte und betriebliche Erprobung bauen gemeinsam ineinander auf um dem Teilnehmer eine dauerhafte Beschäftigung am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

  • Beratung und Kenntnisvermittlung für Selbständige (BuKSelb)

    Die Beratung und Kenntnisvermittlung für Selbstständige hat das Ziel die Fähigkeiten des Teilnehmers in Bezug auf seine Selbstständigkeit auszubauen. Dies dient dazu, die Selbstständigkeit zu festigen, Hürden abzubauen oder Perspektiven zur Neuausrichtung aufzuzeigen.

  • Unterstützung der Vermittlung mit ganzheitlichem Ansatz (UVgA)

    Bei der Maßnahme zur Unterstützung der Vermittlung mit ganzheitlichem Ansatz (UVgA) werden die Bewerbungschancen in den Fokus genommen. Hierzu gehört u.a. die Unterstützung und das Coaching bei der Stellensuche und beim Bewerbungsmanagement.

  • Feststellungs-, Trainings- und Erprobungscenter (FTEC)

    Die Maßnahme dient zur Feststellung der beruflichen Eignung und zur Ermittlung möglicher Vermittlungshemmnisse. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, Berufsbilder kennenzulernen und zu erproben. Damit dies möglichst realistisch, arbeitsplatzbezogen und betriebsnah ist, werden Teile der Kenntnisvermittlung in der Regel in Betrieben durchgeführt.

    Erforderliche Dokumentation
    Der Maßnahmefortschritt wird in Form von maßnahmebezogenen Berichten für den Bedarfsträger erfasst. Darüber hinaus werden individuelle teilnehmerbezogene Berichte dokumentiert, die über VerBIS übermittelt werden.

     

    Weitere Informationen, insbesondere zur Abbildung von FTEC-Maßnahmen in stepnova finden Sie hier: Infoblatt FTEC

  • Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW)

    FbW-Maßnahmen zielen darauf ab, berufliche Weiterbildung zu fördern. Die Teilnehmer werden bei Arbeitslosigkeit unterstützt die Wiedereingliederung in das Berufsleben zu erlangen sowie eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden. Ein nachträglicher Erwerb eines Hauptschul- oder Berufsschulabschlusses kann über solche Maßnahmen angestrebt werden.

  • Maßnahmekombination/Modulkatalog (MK)

    Als Maßnahme nach §45 SGB III zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gilt der Modulkatalog. In Modulen werden ausgehend vom Entwicklungsstand des Teilnehmers Vermittlungshemmnisse abgebaut und eine Stabilisierung am Arbeitsmarkt angestrebt.

  • Orientierung und Aktivierung (OA)

    Die Trainingsmaßnahme “Orientierung und Aktivierung” bietet den Teilnehmenden individuelle Unterstützung für erfolgreiche Bewerbungen und verhilft so zum (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt.

  • Perspektiven für junge Flüchtlinge (PerjuF)

    PerjuF (Perspektiven für junge Flüchtlinge) sind Maßnahmen aus dem Bereich der Aktivierung und beruflichen Eingliederung (nach § 45 SGB III). Sie sollen jungen Flüchtlingen einen Einblick in das deutsche Ausbildungs- und Beschäftigungssystem geben, damit sie eine Berufswahlentscheidung treffen und eine Ausbildung aufnehmen können.

    Die Teilnahmedauer ist individuell, die Regel sind 4 bis 6 Monate. In einer vierzehntägigen Einstiegsphase erfolgt zunächst eine Einschätzung der Sprachkenntnisse und eine allgemeine Standortbestimmung. Danach wird in Projektansätzen die Eignung und Neigung für unterschiedliche Bereiche aus dem Handwerk getestet. In der betrieblichen Phase können diese Kenntnisse dann weiter vertieft werden. Daneben werden je nach Förderbedarf die berufsbezogenen Sprachkenntnisse verbessert, Bewerbungstraining, Sucht- und Schuldenprävention durchgeführt und die Grundlagen gesunder Lebensführung vermittelt.

    Bislang laufende Maßnahmen wurden über den Verfahrenzweig 04 zugewiesen und unter dem Produkttypen „@ AH“ (Aktivierungshilfen) erfasst.

    Mit dem aktuellen fachlichen Infopaket veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit eigene Vorlagen für die Leistungs- und Verhaltensbeurteilungen für PerjuF-Maßnahmen. Deshalb gibt es in stepnova den Produkttypen „@ PerjuF“!

    Dieser ist mit den neuen LuV-Vorlagen ausgestattet und der Eingabebereich ist individuell auf diese Maßnahmeart abgestimmt.

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